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Datum: 15.09.2025

Horst Schäfer erhält den Integrationspreis der Stiftung »Miteinander Leben«

Der Integrationspreis der Stiftung „Miteinander Leben“ geht in deren Jubiläumsjahr an Horst Schäfer. Der Dietzenbacher engagiert sich seit Jahrzehnten ehrenamtlich in vielen Vereinen und Gruppen und setzt sich für Vielfalt und Integration ein. Die im Jahr 2000 gegründete Stiftung verleiht seit dem Jahr 2005 alle zwei Jahre alternierend an Gruppen und Einzelpersonen die Auszeichnung.

Der Jury lagen neun Vorschläge aus dem Kreis Offenbach für den Integrationspreis auf dem Tisch, darunter der Vorschlag für Horst Schäfer, der Evangelischen Dekanat Dreieich-Rodgau eingereicht wurde. „Wir haben uns mit großer Mehrheit für Horst Schäfer entschieden, weil er sich über einen langen Zeitraum intensiv für Integration und gegen Fremdenfeindlichkeit einsetzt, für ein friedliches Zusammenleben sorgt und damit einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Demokratie leistet“, sagt Landrat Oliver Quilling, Vorsitzender des Vorstands der Stiftung „Miteinander Leben“. Der Integrationspreis ist mit 2.500 Euro dotiert. Die Auszeichnung wird Anfang November an Horst Schäfer überreicht.

Zum vielseitigen Spektrum des sozialen Engagements von Horst Schäfer gehört etwa seine Arbeit im Verein Zusammenleben der Kulturen in Dietzenbach e.V., den er 2001 mitgegründet hat. Er initiierte Lesungen in der Stadtbücherei zum Gedenken an den Terrorangriff am 11. September 2001 in den USA. Außerdem war er 14 Jahre lang Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Religionen in Dietzenbach, hat für die Rechte der Menschen gekämpft, Brücken zwischen Religionen und Kulturen gebaut und mit der Verlegung der sogenannten Stolpersteine sowie seinem Buch an die Biografien der Dietzenbacher NS-Opfer erinnert.

Das Jubiläumsjahr der Stiftung „Miteinander Leben“ steht unter dem Motto: „25 Jahre, 25 Projekte, 25 Geschichten – Gemeinsam Zukunft gestalten“. Diese fördert gemeinnützige Projekte in den Bereichen Bildung, Erziehung, Völkerverständigung, Jugend- und Altenhilfe, Kunst und Kultur sowie Naturschutz. Die Projekte müssen im Interesse der Menschen im Kreis Offenbach liegen. Vorrang haben dabei solche, die nicht zu den regulären Aufgaben der Verwaltung gehören und bei denen sich Personen ehrenamtlich engagieren. Das von der Stiftung gewährte Geld dient als Anschubfinanzierung, um Projekten auf die Beine zu helfen.

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