Stiftung "Miteinander leben" fördert Projekte des Bürgerschaftlichen Engagements
Die Stiftung "Miteinander leben" fördert außergewöhnliche Projekte des Bürgerschaftlichen Engagements. Hilfestellung außerhalb der kommunalen Zwänge wird schnell und unbürokratisch geleistet. Drei weitere Projekte erhalten jetzt die Unterstützung durch die Stiftung.
Die Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule in Rodgau hat seit Beginn dieses Schuljahres eine Dependance in der Brüder-Grimm-Schule im Mühlheimer Stadtteil Lämmerspiel. "Trotz der räumlichen Trennung - vier der zwölf Klassen sind in Mühlheim untergebracht - soll der Zusammenhalt der Schulgemeinde," erklärt Landrat Peter Walter, Vorsitzender des Vorstandes der Stiftung "Miteinander leben", "durch gemeinsame Projekte und Veranstaltungen gefördert werden. Das Problem dabei sind die Kosten, die für den Transport der Schülerinnen und Schüler zwischen den beiden Standorten anfallen." "Als Schulträger können wir für diese Kosten nicht aufkommen," bedauert der Landrat. "Der Förderkreis der Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule e.V. hat sich mit dem Wunsch eines Kleinbusses für den flexiblen Transport der Schüler an unsere Stiftung gewandt. Nicht nur der Transport zwischen Rodgau und Mühlheim könnte damit gewährleistet werden, sondern auch auf die Anmietung von Bussen für die zahlreichen externen Unterrichtsprojekte könnte verzichtet werden. Für die Anschaffung eines Kleinbusses und die notwendige Umrüstung für die Aufnahme eines Rollstuhlfahrers stellt die Stiftung dem Förderverein 5.000 Euro zur Verfügung."
"Ein weiteres Projekt," ergänzt Peter Walter, "das durch die Stiftung gefördert wird, ist der Ortsverband Rödermark des Deutschen Kinderschutzbundes. Für das Gewaltpräventionsprojekt an einer Grundschule in Urberach erhält der Ortsverband 3.070 Euro. Ziel dieses Projektes ist die Förderung des Selbstbewusstseins, der Intuition der Kinder. Die Fähigkeiten der Kinder werden durch Information, Austausch, Spiel, Gestaltung und Kommunikation geweckt. Das Projekt umfasst nicht nur Angebote für die Kinder, sondern auch die Eltern werden durch Vorträge und Elternabende mit der Gewaltprävention vertraut gemacht."
"Außerdem erhält der Caritasverband Offenbach e.V. 2.560 Euro," stellt der Vorsitzende des Vorstandes der Stiftung "Miteinander leben" das dritte Projekt vor, "für die gewaltpräventive Arbeit in Rodgau. Vorbild ist das Gewaltpräventionsprojekt "KOMPASS" in der Stadt Seligenstadt. Alle Teams von Horten und Kindertagesstätten in Nieder-Roden haben an den Schulungen "Abenteuer Konflikt" teilgenommen. Darauf wird aufgebaut. Auch hat sich ein Koordinationskreis aller, die Kinder bis einschließlich der vierten Klasse erziehen, gebildet."
"Diese Projekte zeigen uns," so der Landrat abschließend, "dass die Mittel unserer Stiftung an die richtigen Stellen ausgezahlt werden. Weitere Projekte werden folgen. Mit der Stiftung "Miteinander leben" haben wir einen neuen Weg eingeschlagen, Projekte von den Bürgern für die Bürger Realität werden zu lassen. Profitieren werden wir alle davon."