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Datum: 06.07.2016

Scheck für die Stadtteilzeitung "Niederfeld"

Kreisbeigeordneter Carsten Müller, Mitglied des Stiftungsrates der Stiftung „Miteinander Leben“, hat am Mittwoch auf einem Stadtteilfest im Niederfeld in Seligenstadt einen Scheck in Höhe von 2.000 Euro an Vertreter der Evangelischen Kirchengemeinde Seligenstadt und Mainhausen überreicht. Das Geld fließt in Herstellung und Druck der Stadtteilzeitung „Niederfeld-Rundblick“, ein Projekt mit dem die Kirchengemeinde den Zusammenhalt und das Miteinander in dem „Stadtteil mit besonderem Entwicklungsbedarf“ fördern will.

Zum Hintergrund: Der Stadtteil Niederfeld wurde in den 1960er und 1970er Jahren im äußersten Norden Seligenstadts errichtet und aufgrund seiner soziokulturellen Struktur in das Bund-Länder-Förderprogramm „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - die Soziale Stadt“ aufgenommen. Die Evangelische Kirchengemeinde ist bereits seit vielen Jahren in diesem Stadtteil aktiv und organisiert beispielsweise einen Kinderclub!
 
Das von der Evangelischen Kirchengemeinde 2005 ins Leben gerufene Projekt einer Stadtteilzeitung steht seit dem Auslaufen der Bund-Länder-Förderung „Soziale Stadt“ jedoch auf einer finanziell unsicheren Basis. „Ziel des Projekts ‚Stadtteilzeitung‘ ist es, durch lokale Informationen und einen Austausch kleiner Geschichten, die die Bewohner erlebt haben, die Stadtteilidentität zu stärken und Teilhabemöglichkeiten aufzuzeigen“, betont Müller. Die Zeitung hat eine Auflage von 2.250 Exemplaren. Sie wird kostenlos an alle Haushalte im Stadtteil Niederfeld verteilt. Zudem liegt der „Niederfeld-Rundblick“ im Rathaus, im Bürgerbüro, im Gemeindezentrum sowie in einzelnen Geschäften aus.

„Mit dem Geld wollen wir das Erscheinen der beiden für das Jahr 2016 geplanten Ausgaben sicherstellen“, begründet Carsten Müller die Entscheidung des Stiftungsrates. Für spätere Ausgaben haben die Sparkasse Langen-Seligenstadt sowie die Evangelische Kirchengemeinde eine Förderung zugesagt.

Die Stiftung „Miteinander Leben“ fördert gemeinnützige Projekte in den Bereichen Bildung, Erziehung, Völkerverständigung, Jugend- und Altenhilfe, Kunst und Kultur sowie Naturschutz. Die Projekte müssen im Interesse der Bürgerinnen und Bürger im Kreis Offenbach liegen. Vorrang haben dabei solche, die nicht zu den regulären Aufgaben der Verwaltung gehören und bei denen sich Menschen ehrenamtlich engagieren. Die Gelder der Stiftung dienen als Anschubfinanzierung, um Projekten auf die Beine zu helfen.

Anträge auf Gelder aus der Stiftung „Miteinander Leben“ sind schriftlich an die Stiftung „Miteinander Leben“, Geschäftsführer Markus Härtter, Werner-Hilpert-Straße 1 in 63128 Dietzenbach zu richten. Weitere Informationen zur Stiftung sind telefonisch unter 06074/8180-5404 und im Internet unter www.stiftung-ml.de erhältlich. Spenden und Zustifter sind gerne gesehen.

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